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Telematik-
infrastruktur

Die Ausgangssituation - worauf muss sich die Praxis vorbereiten?

Den digitalen Marktanforderungen entsprechend, soll durch eine Vernetzung aller Beteiligten im Gesundheitswesen wie Zahnärzte, Ärzte, Krankenhäuser etc., eine durchgängige Datenpräsenz in der Behandlungssituation hergestellt sowie der Austausch von behandlungsrelevanten Informationen unter den Beteiligten beschleunigt werden.

Die Telematikinfrastruktur (TI) bildet hierfür das Kommunikationsnetz, deren oberste Priorität die Datensicherheit ist. Für den Aufbau, Betrieb und die Weiterentwicklung der TI ist die Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH (gematik), zuständig, die im Juni 2017 das Go für den Start des Online-Rollouts der elektronischen Gesundheitskarte gegeben hat.

Die Telematikinfrastruktur (TI)
Anwendungen der Telematikinfrastruktur in zahnärztlichen Praxen


Über 90 Prozent der Zahnarztpraxen sind bereits an die TI angeschlossen. Bisher dient der Konnektor dazu, die von der eGK gelesenen Versichertenstammdaten online abzugleichen, sodass im Praxisverwaltungssystem aktuelle, gepflegte Stammdaten der Patienten vorliegen. Es ist also keine Neuausstellung der eGK mehr erforderlich, falls sich Versichertenstammdaten der Patienten ändern.

Schon bald werden Sie die medizinischen Anwendungen im Rahmen der Telematikinfrastruktur nutzen können. Die Vorbereitungen dafür laufen auf Hochtouren.

Für Sie als Leistungserbringer wird die Korrespondenz zwischen Ihrem Praxisverwaltungssystem und der Telematik-Komponenten damit immer relevanter. PHARMATECHNIK steht Ihnen dabei als kompetenter und verlässlicher Partner zur Seite.

Mit uns werden Sie E-Health ready
Durch ein Software-Upgrade wird Ihr VSDM-Konnektor zum E-Health-Konnektor


Derzeit wird der erste E-Health Konnektor einem Praxistest unterzogen. Geprüft werden die E-Health Anwendungen wie das Notfalldatenmanagement und der elektronische Medikationsplan.
LinuDent-Anwender, die bereits an der TI-angeschlossen sind und einen VSDM-Konnektor im Einsatz haben, erhalten ein Software-Upgrade. Ein Hardware Austausch ist nicht notwendig.
Sobald das Software-Upgrade von der gematik zugelassen ist, erfolgt eine automatische Bereitstellung an alle LinuDent – Anwender.
Darüber hinaus ist diese Software-Version die Basis für die weiteren zukünftigen Ausbaustufen, die eine sichere Kommunikation aller Leistungserbringer im Gesundheitswesen (KIM) und die elektronische Patientenakte (ePA) vorsehen.

Mit einem LinuDent-Update sind die zur Nutzung benötigten Softwarekomponenten wie Notfalldatenmanagement und elektronischer Medikationsplan integriert.

Der auf der eGK gespeicherte Notfalldatensatz gibt Ihnen schnell und sicher Zugriff auf notfallmedizinische Informationen, um einen ungünstigen Krankheits- oder Behandlungsverlauf abzuwenden und somit direkt gezielte Maßnahmen der Diagnostik und Therapie einzuleiten. Generell ist für das Auslesen der Notfalldaten die Einwilligung der Patienten notwendig.
Im Notfall (z. B. Patient nicht ansprechbar) kann der Zugriff auf den NFD auch ohne Zustimmung erfolgen. Eine entsprechende Dokumentation eines Notfallzugriffs erfolgt elektronisch auf der eGK.

Der elektronische Medikationsplan wird in der Regel von der hausärztlichen Praxis erstellt. Sofern Medikationsdaten und weitere medikationsrelevante Informationen auf der eGK des Patienten gespeichert sind, können Sie diese mit Einverständnis des Patienten auslesen. Somit stehen Ihnen bei einer ambulanten oder stationären Versorgung sämtliche für die Arzneimitteltherapie-Sicherheit relevanten Informationen zur Verfügung.
In bestimmten Fällen sind ärztliche Praxen und Apotheken dazu verpflichtet, auf Patientenwunsch einen eMP anzulegen. Gegenüber zahnmedizinischen Praxen besteht eine solcher Anspruch jedoch nicht. Es steht Ihnen also frei, Ihren Patienten einen eMP anzulegen.

Ausführliche Informationen zur Anwendung des Notfalldatenmanagements sowie des elektronischen Medikationsplans stellt die KZBV in einem Leitfaden bereit:
https://www.kzbv.de/leitfaeden-emp-und-nfdm.1356.de.html

Förderungen
Welche Förderungen erhalten die Zahnarztpraxen?


 

Pauschale für Upgrade VSDM-Konnektor auf eHealth-Konnektor

  • Diese Pauschale gilt ausschließlich für Vertagszahnärzte und Einrichtungen, die einen VSDM-Konnektor und die Förderpauschale bis zum Ende 4. Quartals 2019 in Anspruch nahmen.
Ab 1. Quartal 2020 530,00 €
Monatliche Betriebskostenpauschale bei Nutzung der medizinischen Anwendungen eMP und NFDM Ab 1. Quartal 2020 1,50 €

Quelle: Bundesmantelvertrag für Zahnärzte (BMV-Z)  https://www.kzbv.de/bundesmantelvertrag.1223.de.html

Bestellen Sie jetzt
Das LinuDent TI-Paket


Sie möchten eine Telematik-Bestellung aufgeben oder haben Fragen zu Ihrer Telematik-Bestellung, dann wenden Sie sich gerne an:

  • Telematik-Bestellhotline: 0 81 51/ 55 07 065
  • Telematik-Bestellfax: 0 81 51/ 55 07 359

PHARMATECHNIK liefert und installiert ausschließlich von der gematik zugelassene und zertifizierte E-Health-Komponenten für Ihre Zahnarztpraxis.

SMC-B schon bestellt?

Sie wissen noch nicht wie man die SMC-B bestellt? Wir zeigen es Ihnen!

Was benötigt Ihre Praxis für den Anschluss an TI?

Zertifizierte Software

Sie benötigen eine Praxissoftware, die für die Telematikinfrastruktur-Anbindung zugelassen ist. LinuDent.Royal ist durch die gematik für die Anbindung an die TI zertifiziert. Alle zur Nutzung benötigten Softwarekomponenten sind bereits in LinuDent.Royal integriert worden.

VPN-Zugangsdienst

Der VPN-Zugangsdienst setzt einen DSL-Anschluss voraus und ermöglicht die sichere Kommunikation mit der Telematikinfrastruktur. Auch diese Dienste müssen von der gematik zertifiziert sein.

Zertifiziertes Kartenterminal

Zum Abgleich der Versichertenstammdaten mit der Krankenkasse, benötigt die Praxis mindestens ein neues zertifiziertes, stationäres Kartenterminal am Empfang. Zu beachten ist, dass dadurch das vorhandene KVK-Kartenlesegerät nicht weiterverwendet werden kann.

Praxisausweis – auch SMC-B genannt – zur Identifizierung Ihrer Zahnarztpraxis als berechtigte Teilnehmer der TI

Die SMC-B Karte, die zur Authentifizierung benötigt wird, wird von der KZV ausgegeben und in das neue, zugelassene Kartenleseterminal eingelegt. Die Karte wird alle 5 Jahre erneuert.

Elektronischen Heilberufsausweis – eHBA – zur Identifizierung des Zahnarztes als berechtigter Teilnehmer der TI

Der HBA wird von der Zahnärztekammer ausgegeben. Der HBA wird ebenfalls in das Kartenleseterminal eingesteckt und dient zur Authentifizierung des Heilberuflers. Die Karte wird alle 5 Jahre erneuert.

Zertifizierte Software

Sie benötigen eine Praxissoftware, die für die Telematikinfrastruktur-Anbindung zugelassen ist. LinuDent.Royal ist durch die gematik für die Anbindung an die TI zertifiziert. Alle zur Nutzung benötigten Softwarekomponenten sind bereits in LinuDent.Royal integriert worden.

Förderungen
Welche Förderungen erhalten Zahnarztpraxen für die Erstausstattung?


Die KZBV und der GKV-Spitzenverband (GKV-SV) haben im BMV-Z der Anlage 11 die Grundsatzfinanzierungsvereinbarung zur Finanzierung der Maßnahmen nach § 291a Abs. 7b SGB V (GFinV) und in der Anlage 11a die Förderungspauschalen vereinbart.

Inhalte Kostenpunkte Betrag in 2020
Standard-Erstaustattungspaket Konnektor - inkl. Software-Update für die eHealth- Anwendungen (VSDM, QES, NFDM, eMP)

1.544,00 €

Stationäres eHealth-Kartenterminal inkl. gSMC-KT 535,00 €
Einmalige Zusatzpauschale für ein stationäres eHealth-Kartenterminal

60,00 €

TI-Startpauschale 900,00 €
Mobiles e-Health Kartenterminal 356,00 €
Standard-Betriebspaket Monatliche Betriebskostenpauschale pro Quartal 83,00 €
Bei Nutzung der eHealth-Anwendungen pro Quartal 87,50 €
Betriebskosten SMC-B Karte (Einmalzahlung für 5 Jahre) 465,00 €
Betriebskosten HBA (Heilberufsausweis) Einmalzahlung für 5 Jahre 233,00 €

Quelle: Bundesmantelvertrag für Zahnärzte (BMV-Z)  https://www.kzbv.de/bundesmantelvertrag.1223.de.html