LinuDent

Elektronisches Beantragungs- und Genehmigungsverfahren

EBZ – elektronisches Beantragungs- und Genehmigungsverfahren

Mit dem elektronischen Beantragungs- und Genehmigungsverfahren für Behandlungen in den Bereichen Kieferbruch (nur anzeigepflichtig), Kiefergelenkserkrankungen, Kieferorthopädie, Parodontalerkrankungen und Zahnersatz wird das herkömmliche Papierverfahren abgelöst. Dabei wurden die Genehmigungs- und Dokumentationsprozesse spürbar verbessert.

Die Antragsverfahren sind bereits in LinuDent integriert. Details lesen Sie in der aktuellen Updatebeschreibung.

Nutzen Sie die Möglichkeit, ohne Zusatzkosten bis zum Jahresende 2022 das EBZ im Praxisalltag kennenzulernen. Zum 1. Januar 2023 wird es als einzig mögliches Antragsverfahren für alle Zahnarztpraxen verpflichtend.

Vorteile
für Ihre Praxis


  • Mehrwert für die Patientenversorgung
  • Sicherer, schneller E-Mail-Versand via KIM direkt aus LinuDent
  • Genehmigung durch die Kassen viel schneller möglich
  • Rückmeldung der Kassen ebenfalls über KIM direkt in LinuDent
  • Verarbeitung der Daten direkt in der LinuDent-Patientenkartei
  • Digitale Archivierung

Vorteile
für Ihre Patientinnen und Patienten


  • Im Anschluss an die Entscheidung zur Behandlung unmittelbare Antragstellung durch die Praxis bei der Krankenkasse
  • Gang zur Geschäftsstelle der Kasse oder zum Briefkasten entfällt
  • Genehmigung durch die Kasse viel schneller möglich
  • Frühzeitige Terminplanung über die gesamte Behandlungsdauer
  • Einleitung erster Therapieschritte schon nach kürzester Zeit, da der Postweg entfällt
  • Informationen von der Kasse an den Versicherten über die Höhe der Kostenübernahme

EBZ
Welche Voraussetzungen sind notwendig?


  • LinuDent-Update mit integrierter eBZ-Funktionalität
  • Anschluss an die Telematikinfrastruktur
    • eHBA
    • KIM-Anbindung mit mindestens einer KIM-Mail-Adresse

Elektronisches Beantragungs- und Genehmigungsverfahren
FAQ's – alle weiteren Informationen im Überblick:

Der Starttermin des EBZ-Echtbetriebs beginnt ab dem 1. Juli 2022. Ab diesem Zeitpunkt beginnt die sogenannte Ausrollphase für die Leistungsbereiche ZE, KB/KGL und KFO. Der Hersteller liefert die Updates bei Verfügbarkeit aus. Diese Phase endet am 31.12.2022.

Für den Bereich PAR wird das EBZ erst im Jahr 2023 zur Verfügung gestellt.

Die Höhe der Zuschüsse ist derzeit noch nicht bekannt. Ihre KZV wird Sie hierzu in Kenntnis setzen und die Verrechnung vornehmen.

Nein, an der Abrechnung ändert sich nichts.

ZE-Kassenpläne/Wiederherstellungen, die vor Einspielen des Updates 127.1.1-4 erstellt wurden, können nicht auf das EBZ-Verfahren umgestellt werden. Der Wechsel zwischen EBZ- bzw. Papierverfahren ist nur in ZE-Plänen möglich, die ab der LinuDent-Version 127.1.1-4 erstellt werden.

Ja, der an die Krankenkasse zu übermittelnde eAntrag wird nur durch den Behandler mittels eHBA (bzw. SMC-B) signiert. Der Patient unterschreibt nur noch auf dem Ausdruck der Patienteninformation.

Bitte die folgende Parameter-Einstellung entsprechend anpassen. LINUDENT – Parameter – Zahnersatz – Reiter „HUK Teil 1 Bei der Einstellung „Befunde bei Wiederherstellungen1 muss die Option „drucken“ gesetzt sein.

Im ZE-Plan, Reiter „Kostenschätzung“ als „Bonus“ die Option „HF“ wählen. Auf dem HKP-Stylesheet wird damit bei „Es liegt voraussichtlich ein Härtefall vor1 ein „ja“ angegeben.

Falls kein Härtefall vorliegt, muss hier nicht explizit „nein“ angegeben werden. Es ist nur die Kennzeichnung „ja“ bei Vorliegen eines Härtefalls ist anzugeben.

In der Druckvorschau der Patienteninformation die Druckeinstellungen 1 öffnen. In den Druckeinstellungen den zu druckenden Bereich „Seite 1 – Seite <x> 2 entsprechend festlegen.

Bitte erkundigen Sie sich diesbezüglich bei der für Sie zuständigen KZV, ob nicht genehmigungspflichtige Wiederherstellungen im Zuge des EBZ-Verfahrens an die Krankenkasse übermittelt werden sollen oder nicht.

Der Befund „bw“ muss aktuell entweder direkt in der Eingabezeile oder im Schema erfasst werden. Die entsprechende Erweiterung für das ZE-Tableau ist für das nächste Vollupdate vorgesehen.

In den Mandanten-Einstellungen unter „abweichende Praxisdaten eFormulare“ im Feld „Praxisbezeichnung“ die entsprechende Praxisbezeichnung erfassen und den EBZ-Datensatz erneut erzeugen.

In den KIM-Einstellungen (Mandant) prüfen, ob ggf. mehrere KIM-Konten angelegt sind und bei einem KIM-Konto die Option „Dieses Konto für E-Formulare verwenden“ aktiv ist.

Sind mehrere KIM-Mailadressen für den Mandanten hinterlegt, dann muss bei dem betreffenden KIM-Konto, über welches die EBZ-Anträge (und auch die eAU) verschickt werden sollen, die Option „Dieses Konto für E-Formulare verwenden“ aktiviert werden.

Im ZE-Plan wurde die Option „Unbrauchbare Prothese/Brücke/Krone OK bzw. UK“ angekreuzt, aber nicht auch das Alter des unbrauchbaren Zahnersatzes angegeben.