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Notfalldaten-management

NFDM – Das Notfalldatenmanagement

Das E-Health Modul NFDM ist als kostenlose E-Health Mehrwert-Anwendung in LinuDent integriert!


Generell legen der Hausarzt bzw. der behandelnde Arzt notfallrelevante Diagnosen, Vorerkrankungen und Operationen als Notfalldatensatz an. Auch weitere notfallrelevante Aspekte wie Allergien, Implantate, Prothesen, Kommunikationsstörungen (Hör-Seh-Sprachbehinderung) und notfallrelevante Medikationen können mit der Erlaubnis des Patienten gespeichert werden. Darüber hinaus ist es auch möglich, persönliche Erklärungen des Patienten auf dem Notfalldatensatz zu speichern.

Für das Auslesen des Notfalldatensatzes wird ebenfalls die Zustimmung des Patienten benötigt. In Notfallsituationen können die Daten auch ohne Zustimmung ausgelesen werden. In diesem Fall ist die Notwendigkeit des Zugriffs zu begründen. Jeder Zugriff wird protokolliert.

Detaillierte Informationen entnehmen Sie der Checkliste Notfalldaten anlegen und der Checkliste Notfalldaten auslesen.

Die KZBV hat einen Leitfaden zum Notfalldatenmanagement veröffentlicht. Er beschreibt die Prozesse rund um das NFDM in der zahnärztlichen Praxis:

Das Notfalldaten-Management
FAQ's – alle weiteren Informationen im Überblick:

Was ist das Notfalldaten-Management?

Unter dem Begriff Notfalldaten-Management (NFDM) ist das Handling von Informationen zu verstehen, die auf der eGK des Versicherten abgelegt werden und in der Notfallversorgung des Versicherten zur Anwendung kommen.

Beim Notfalldaten-Management handelt es sich um eine freiwillige medizinische Anwendung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) im Rahmen der Telematikinfrastruktur (TI).

Voraussetzung für die Nutzung der Fachanwendung NFDM ist eine vom Versicherten gegebene Einwilligung.

Auf dem Speicherchip der eGK werden auf Wunsch des Patienten ein „Notfalldatensatz“ und ein Datensatz „Persönliche Erklärung“ (DPE) abgelegt.

Die Erstanlage des NFD sollte am besten durch den Hausarzt erfolgen, da in dessen Praxisverwaltungssystem die notfallrelevanten medizinischen Daten meist umfassend vorliegen.

Der „Notfalldatensatz“ enthält unter anderem Informationen zu chronischen Krankheiten, regelmäßig eingenommenen Medikamenten sowie Allergien und Unverträglichkeiten des Patienten.

Beim Datensatz „Persönliche Erklärungen“ handelt es sich um Angaben zum Aufbewahrungsort von Willenserklärungen wie Organspendeausweis, Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Das erleichtert den Zugang zu diesen Dokumenten, falls der Patient nicht ansprechbar ist. Durch die in den Erklärungen enthaltenen Informationen können Behandlungsentscheidungen im Sinne des Patienten getroffen werden.